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Zur verbindlichen Auskunft des Finanzamtes bei Liquidation einer Tochter-GmbH

Das Finanzamt kann im Rahmen seines pflichtgemäßen Ermessens frei entscheiden, ob es einem Steuerpflichtigen überhaupt eine verbindliche Auskunft zu einer bestimmten Rechtsfrage erteilt. Entscheidet es sich allerdings für eine inhaltliche Antwort, so kann diese vom Finanzgericht in vollem Umfang auf ihre Rechtmäßigkeit überprüft werden.

M&A Aktivitäten in der Automobilbranche brechen weiter ein

Die Unternehmen der Automobilindustrie waren im vergangenen Jahrzehnt kräftig auf Einkaufstour. Im Jahr 2011 allerdings verzeichnete die Branche einen deutlichen Einbruch bei ihren M&A Aktivitäten. Die Anzahl der Übernahmen, Fusionen und Beteiligungen weltweit sank um 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Zur steuerlichen Behandlung von Einzahlungen auf einem sog. Zeitwertkonto einer Gesellschafter-Geschäftsführerin

Einzahlungen auf einem sog. Zeitwertkonto führen auch bei einer Gesellschafter-Geschäftsführerin im Einzahlungsjahr noch nicht zu steuerpflichtigem Zufluss von Arbeitslohn. Das hat das Hessische Finanzgericht entschieden.

Internetverkäufe sind noch ausbaufähig

In der Informationswirtschaft verkauften im Jahr 2011 nur rund 13 Prozent der Unternehmen Produkte und Dienstleistungen über das Internet, ergab eine Unternehmensbefragung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im März 2012.

Unternehmensfinanzierung: Abgeltungssteuer setzt Fehlanreize

Die Abgeltungsteuer, die in Deutschland seit 2009 gilt, begünstigt nach einer aktuellen Studie die Finanzierung von Unternehmen durch Fremdkapital und reduziert die Anreize, Eigenkapital einzusetzen. Personengesellschaften hätten darauf reagiert und ihre Fremdfinanzierung ausgeweitet, um von der Abgeltungssteuer zu profitieren.

Wirtschaftslage im Mittelstand gut – doch die Zurückhaltung nimmt zu

Die Stimmungslage in der mittelständischen Wirtschaft ist trotz der unsicheren wirtschaftlichen Entwicklung Europas sehr gut, ergab die Creditreform Frühjahrsbefragung im März 2012. Im Rahmen der Befragung wurden rund 4.100 kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland um ihre Einschätzung zur aktuellen Wirtschaftslage, zu den Geschäftserwartungen sowie zu Finanzierungsbedingungen und zur Eigenkapitalausstattung gebeten.

Keine verdeckte Gewinnausschüttung bei Weiterleitung erstatteter Arbeitgeberbeiträge zur Rentenversicherung

Leitet eine Kapitalgesellschaft an sie erstattete Rentenversicherungsbeiträge an eine Arbeitnehmerin, die zugleich Ehefrau des Alleingesellschafters ist, weiter, ist darin keine verdeckte Gewinnausschüttung an den Gesellschafter zu sehen. Das hat das Finanzgericht Münster mit Urteil vom 21. März 2012 entschieden.

Große Bedeutung der Türkei als Handelspartner

Die Türkei gehört seit Jahren fest zum Kreis der zwanzig wichtigsten Handelspartner Deutschlands. Insbesondere beim Export ist die Bedeutung der Türkei in den letzten zehn Jahren deutlich gewachsen, vermeldet das Statistische Bundesamt.

Zur rückwirkenden Geltung von Tarifverträgen auf Arbeitszeitkonten

Das auf einem Arbeitszeitkonto ausgewiesene Zeitguthaben darf der Arbeitgeber nur dann mit Minusstunden verrechnen, wenn dies im Arbeits- oder Tarifvertrag vorgesehen ist.

Verfassungswidrigkeit des Gewerbesteuergesetzes?

Das Finanzgericht Hamburg hat dem Bundesverfassungsgericht die Frage vorgelegt, ob die ab dem Jahr 2008 wesentlich geänderte gewerbesteuerliche Hinzurechnung von Zinsen und Mieten mit dem allgemeinen Gleichheitssatz vereinbar ist.

Aktienrecht soll geändert werden

Wie der Pressedienst des Deutschen Bundestags mitteilt, bedarf das geltende Aktienrecht nach Auffassung der Bundesregierung einer "punktuellen Weiterentwicklung". Sie schlägt deshalb vor, bei einer Wandelanleihe auch ein Umtauschrecht zugunsten der Gesellschaft zu vereinbaren und zu diesem Zweck ein bedingtes Kapital zu schaffen.

Arbeitszeiten sind selten wunschgemäß

Bei den Arbeitszeiten gehen die betriebliche Realität und die Bedürfnisse der Beschäftigten deutlich auseinander. Vollzeitbeschäftigte möchten ihre Arbeitszeit reduzieren, Teilzeitbeschäftigte dagegen aufstocken.

Wesentliche Beteiligung: Gesamtvertragskonzept entscheidend

Eine wesentliche Beteiligung ist nicht anzunehmen, wenn im Zuge von GmbH-Anteilsübertragungen vorübergehend ein Gesellschafter die Beteiligungsgrenze von 25% überschreitet, dieser aber nach dem Gesamtvertragskonzepts endgültig nur mit 25% beteiligt werden soll und wird.

Betriebliche Altersversorgung: Aktive Information erhöht Beteiligungsquote

Der Erfolg der betrieblichen Altersversorgung steht und fällt mit dem Engagement des Chefs: Je aktiver das Unternehmen das Vorsorgeangebot anbietet, desto größer ist die Nachfrage seitens der Belegschaft.

Hybride Wertschöpfung: Unternehmerischer Erfolg durch Servicepaket

Unternehmen, die auf hybride Wertschöpfung setzen, also ihren Kunden ein Paket aus Industrieprodukt und den dazugehörigen Dienstleistungen anbieten, sind im Hinblick auf die Umsatz- und Beschäftigungsentwicklung deutlich erfolgreicher als andere Firmen. Dies geht aus einer Befragung von 2.000 Unternehmen durch die Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult hervor.

Steuerneutrale Übertragung einzelner Wirtschaftsgüter bei Realteilung

Das Finanzgericht (FG) Düsseldorf hat zu einer für die Gestaltungspraxis wichtigen Frage der Übertragung einzelner Wirtschaftsgüter im Rahmen einer Realteilung Stellung genommen. Inzwischen ist der Sachverhalt beim Bundesfinanzhof (BFH) anhängig.

KMU: Zuschüsse für Energieeffizienzberatung

Die Zuschussförderung von Energieeffizienzberatungen in Unternehmen wird zukünftig unter dem neuem Namen "Energieberatung Mittelstand" fortgesetzt. Fördersätze, Kriterien und Vertriebsweg bleiben aber unverändert. Auch künftig erhalten Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler Zuschüsse bis zu 1.280 Euro für eine Initialberatung bzw. bis zu 4.800 Euro für eine Detailberatung.

Halbabzugsverbot bei Verzicht auf Pachtzahlungen im Rahmen einer Betriebsaufspaltung

Verzichtet das Besitzunternehmen gegenüber dem Betriebsunternehmen vorübergehend auf Pachtzahlungen, kann es die mit dem verpachteten Betriebsvermögen im Zusammenhang stehenden Aufwendungen nur zur Hälfte als Betriebsausgaben abziehen. Dies hat das Finanzgericht Münster entschieden.

Grenzüberschreitende Zahlungen: Europaparlament verabschiedet SEPA-Verordnung

Grenzüberschreitende Bankzahlungen für EU-Bürger sollen durch die Verordnung zum Einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum (SEPA), die am 14. Februar vom Parlament verabschiedet wurde, schneller, billiger und sicherer werden. Die EU-weiten Regeln sollen sicherstellen, dass Banken in fairem Wettbewerb zueinander stehen und versteckte Gebühren abschaffen.

Fast die Hälfte der Erwerbstätigen arbeitet auch am Wochenende und in Schichten

Nach Angaben der Bundesregierung arbeiten 46,9 Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland ständig, regelmäßig oder gelegentlich am Wochenende oder an Feiertagen. Ebenso viele arbeiten ständig, regelmäßig oder gelegentlich in den Abend- und Nachtstunden beziehungsweise in Wechselschichten.

Was verdienen Sekretärinnen/Sekretäre?

Das Bruttomonatseinkommen von Sekretärinnen/Sekretären beträgt auf Basis einer 38-Stunden-Woche ohne Sonderzahlungen durchschnittlich 2.400 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage des Internetportals www.lohnspiegel.de, das vom WSI-Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung betreut wird.

Umsatzsteuer: Vorsteuerberichtigung bei nachträglicher Berufung auf EU-Steuerfreiheit

Die Vorsteuer muss berichtigt werden, wenn sich ein Unternehmer nachträglich auf eine im nationalen Recht nicht vorgesehene Steuerbefreiung des Unionsrechts beruft, entschied der BFH.

Hightech-Wirtschaft sieht hervorragende Startbedingungen für CeBIT

Die deutsche Hightech-Branche sieht für die CeBIT in diesem Jahr hervorragende Startbedingungen. Das Geschäftsklima im Hightech-Sektor sei sehr gut, eine breite Mehrheit der Anbieter rechne mit steigenden Umsätzen 2012.

Weltweite M&A-Transaktionen im Abwärtstrend

Der ZEW-ZEPHYR M&A-Index, der die Entwicklung der weltweiten M&A-Transaktionen abbildet, hat im Jahr 2011 an Schwung verloren und verzeichnete einen deutlichen Rückgang. Das verheißt wenig Optimismus für 2012.

Deutsche Wirtschaft 2011 um drei Prozent gewachsen

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2011 trotz Euro-Krise kräftig gewachsen: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war um 3,0 % höher als im Vorjahr, ergaben erste Berechnungen des Statistischen Bundesamtes.


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